Feststellanlagen halten Brandschutztüren offen – im Brandfall müssen sie sicher schließen. So behalten Betreiber Prüffristen, Wartung und Dokumentation im Griff.
Brandschutztüren werden im Alltag oft offen benötigt – z. B. für Warenverkehr, Patientenbetten oder einfach bessere Abläufe. Genau dafür gibt es Feststellanlagen: Sie halten die Tür offen, lösen im Brandfall aus und sorgen dafür, dass der Abschluss zuverlässig schließt.
Warum Feststellanlagen so wichtig sind
Der ganze Sinn einer Brandschutztür ist die Abschottung. Wird sie durch Keile oder andere Improvisationen „dauerhaft" offen gehalten, ist der Brandschutz faktisch außer Kraft. Feststellanlagen sind die saubere Lösung – vorausgesetzt, sie funktionieren und werden regelmäßig geprüft.
Intervalle in der Praxis
Für Feststellanlagen werden in der Praxis wiederkehrende Funktionsprüfungen und Wartungen beschrieben. DIN 14677 benennt dafür u. a. Intervall- und Qualifikationsanforderungen. Zusätzlich finden sich in technischen Regeln beispielhafte Intervalle (z. B. Betreiberprüfung/monatlich und jährliche Prüfung durch Sachkundige).
Typische Mängel, die wir häufig sehen
- Haftmagnet hält nicht zuverlässig / Tür schließt nicht vollständig
- Verschmutzte oder verdeckte Auslösevorrichtungen (Rauchmelder)
- Mechanische Hemmungen (Dichtungen, falsche Justage, schleifende Bänder)
- Fehlende oder unvollständige Dokumentation
Betreiber-Check (5 Minuten)
- Tür im geöffneten Zustand festhalten lassen
- Auslösung testen (gemäß Herstellervorgaben)
- Prüfen, ob die Tür danach vollständig und sicher schließt
- Störung sofort melden und dokumentieren
- Niemals provisorisch blockieren
Wenn Sie möchten, übernehmen wir Wartung und Protokollierung – inklusive konkreter Handlungsempfehlungen für Instandsetzungen.